Haltbarkeit

Die Haltbarkeit einer Zahnkrone richtet sich nach dem Material und der Pflege. Es gibt eine kleine Faustregel, die angewandt werden kann. Kunststoffkronen gehen schon nach wenigen Jahren kaputt, Goldkronen halten bis zu 25 Jahren bei guter Pflege. Vollkeramikkronen haben eine Lebensdauer von rund 15 Jahren. Allerdings werden Metallkronen eher für die Backzähne eingesetzt. Für die vorderen Zähne wird in der Regel Keramik verwendet. Wichtig ist das regelmäßige Zähneputzen. Besonders wichtig ist der Zahnfleischrand. Hier können sich schnell Bakterien ablagern.

Probleme bei Zahnkronen

Besonders unangenehm wird es, wenn sich die Zahnwurzel unter der Krone entzündet. In der Regel muss in einem solchen Fall die Zahnkrone wieder herunter. Ob der Zahn noch zu retten ist, zum Beispiel durch eine Wurzelbehandlung, muss der Zahnarzt entscheiden.

Qualität und Verarbeitung als Faktor

Eine besondere Rolle bei der Haltbarkeit der Zahnkrone spielt auch das Labor, das diese hergestellt hat. Wurde nicht sorgfältig genug gearbeitet, kann das auch dazu führen, dass die Krone nicht lange hält. Aber die Qualität der Krone hängt auch davon ab, wie der Zahnarzt gearbeitet hat und wie die Zähne gepflegt wurden. Es soll ja tatsächlich vorkommen, dass Patienten ihre Zahnkrone 40 Jahre im Mund haben, ohne dass Schäden daran festzustellen sind. Aber das ist nicht die Norm. Schließt die Krone richtig, kann der Zahn darunter auch nicht vor sich hingammeln. Ist das allerdings nicht der Fall, wird er von Karies zerfressen und macht irgendwann Schwierigkeiten. Dann muss er raus. Eine Krone ist dann nicht mehr notwendig.